Archiv der Kategorie: Mitteilung

SOG Medienmitteilung. Zusammenlegung von Zivildienst (ZD) und Zivilschutz (ZS): Die Schweizerische Offiziersgesellschaft (SOG) nimmt sie erfreut zur Kenntnis.

Bern, 2. November 2022
Die Schweizerische Offiziersgesellschaft setzt sich für eine starke und glaubwürdige Milizarmee ein. Sie verlangt von der Politik, dass die Sicherheitsinstrumente Armee und Zivilschutz prioritär und ausreichend alimentiert werden. Sie nimmt mit grosser Zufriedenheit zur Kenntnis, dass die Sicherheitspolitische Kommission des Nationalrats (SiK-N), nach ihrer Sitzung vom 2. November 2022, die Zusammenlegung des Zivildienstes (ZD) mit dem Zivilschutz (ZS) rasch möglichst umsetzen will.

Weiterlesen

Air2030 – Botschaft zur Volksinitiative «Stopp F-35» bis zur Wintersession

Bern, 24.08.2022 – Das VBS hat den Bundesrat an seiner Sitzung vom 24. August 2022 über den aktuellen Verfahrensstand und das weitere Vorgehen bezüglich der Volksinitiative «Stopp F-35» informiert. Das VBS wird die Botschaft so rasch als möglich erarbeiten und dem Bundesrat unterbreiten. Der geforderte Zeitplan der Initiantinnen und Initianten, die Volksabstimmung vor Auslaufen der Gültigkeit der Offerten im März 2023 abzuhalten, ist nicht möglich. Die Botschaft soll dem Parlament bis zur Wintersession überwiesen werden. Eine Verzögerung der Beschaffung des F-35A hätte schwere Folgen für die Sicherheit der Schweiz.

Weiterlesen

 

SOG Medienmitteilung zur Einreichung der Volksinitiative «Stop F-35»

Bern, 16. August 2022

Die Schweizerische Offiziersgesellschaft (SOG) nimmt zur Kenntnis, dass das links-grüne Bündnis, unter der Leitung der Gruppe Schweiz ohne Armee (GSoA), am 16.8.2022 die Volksinitiative «Stop F-35» eingereicht hat. Am 27.9.2020 haben die Stimmbürger:innen, wenn auch knapp, dem Rahmenkredit für neue Kampfflugzeuge zugestimmt. Die Zwängerei des Initiativkommitee ist unverantwortlich und gegenüber der sicherheitsbewussten Bevölkerung kaum zu rechtfertigen. Sie begründen Ihr Vorgehen damit, demokratisches Recht anzuwenden. Damit möchten sie jedoch verhindern, dass die Schweiz eine moderne und schlagkräftige Luftwaffe bekommt. Die «Stop F-35» Initiative ist klar und deutlich abzulehnen. Nicht alles was legal ist, ist auch legitim.

Weiterlesen

Trau, schau, wem!

Von Oberst Dominik Knill, Präsident SOG. Erschienen in der ASMZ-Ausgabe 08 2022.

Vertrauen ist eine soziale Haltung, die in unsicheren oder risikohaften Situationen einer Handlung auftritt. Vertrauen beinhaltet die Überzeugung, dass darin keine Täuschung oder Unwahrheit liegt. Vertrauen und Misstrauen haben gemeinsam, dass Erwartungen an andere bestehen.

Weiterlesen

Medienmitteilung Delegiertenversammlung 2022: Die SOG erwartet politische Führung in Krisensituationen

Frauenfeld, 12. März 2022 – Die Chefin VBS, Bundesrätin Viola Amherd und der Chef der Armee (CdA), KKdt Thomas Süssli, erwiesen der Schweizerischen Offiziersgesellschaft (SOG) ihre Ehre in Frauenfeld. Im Zentrum der Grussbotschaften standen die neuen Realitäten der Machtpolitik und die Konsequenzen für die Schweizer Armee. Sicherheit geht uns alle an und darf nicht zum Spielball der schweizerischen Innenpolitik werden. Corona hat uns vor Augen geführt, wie notwendig ein gutes Krisenmanagement ist. Die Machtprojektion durch Russland stellt unsere Sicherheitsordnung vor hohe Herausforderungen. Die SOG erwartet eine starke Führung von Politik und Armee.

Weiterlesen

Medienmitteilung Delegiertenversammlung vom 28. August 2021

SOG sorgt sich um das Erfolgsmodell Milizsystem!

Delémont, 28. August 2021. – Die Chefin VBS, Bundesrätin Viola Amherd, hob an der Delegiertenversammlung (DV) der Schweizerischen Offiziersgesellschaft (SOG) heute in Delémont JU die machtpolitischen Verschiebungen im Umfeld der Schweiz hervor. Diese müsse auf verschiedene Szenarien vorbereitet sein. Sicherheit koste, weshalb grosse Investitionen nötig seien. Der SOG, die mit dem Thurgauer Oberst Dominik Knill, als Nachfolger von Oberst i Gst Stefan Holenstein, einen neuen Präsidenten wählte, bereiten die Alimentierungsprobleme in Armee und Zivilschutz sowie die schleichende Erosion des Erfolgsmodells Milizsystem zunehmend Sorge.

Weiterlesen

SOG Newsletter I/21

Inhalt
1. Alimentierung Armee / Zivilschutz: Bürgerdienst als untaugliche Lösung
2. SOG begrüsst Typenentscheid des Bundesrats vom 30.06.2021
3. Vernehmlassung zum Sicherheitspolitischen Bericht des Bundesrats
4. SOG-Projekt Armee und Fraueninklusion
5. SOG mit wichtiger Rolle in der neuen «Allianz Sicherheit Schweiz»
6. SOG-Delegiertenversammlung 28.08.2021 in Delémont JU
7. Herzlichen Dank und auf Wiedersehen!

Weiterlesen

Medienmitteilung – Typenentscheid gefallen – Bundesrat beweist Mut und Führungsstärke!

Bern, 30. Juni 2021. – Die Schweizerische Offiziersgesellschaft (SOG) begrüsst den weitreichenden und mutigen Entscheid des Bundesrats, 36 Kampfflugzeuge des Typs F-35A des US-Herstellers Lockheed Martin zu kaufen. Der Bundesrat stützt seinen Entscheid auf eine umfangreiche und professionell durchgeführte technische Evaluation der vier Kampfjet-Typen, die aus Sicht der SOG allesamt die Mindestanforderungen erfüllen. Der F-35A erzielte indes in der Evaluation mit grossem Abstand den höchsten Gesamtnutzen und zugleich die tiefsten Gesamtkosten. Ebenso findet der BODLUV-Entscheid des Typs Patriot des US-Herstellers Raytheon die Zustimmung der SOG.

Weiterlesen

Medienmitteilung – Fraueninklusion – wichtig und dringlich für die Zukunft der Milizarmee!

Bern, 8. März 2021. – Die Schweizerische Offiziersgesellschaft (SOG) setzt sich seit Jahren aktiv für Massnahmen zur Frauenförderung in der Armee ein. Sie erachtet das Thema „Fraueninklusion“ nicht nur als sicherheitspolitisch relevant, sondern auch als wichtig und dringlich für die Zukunft der Milizarmee. Deshalb hat sie Ende 2020 das Projekt „Armee und Fraueninklusion“ lanciert. Die SOG begrüsst den heute am Internationalen Tag der Frau vom VBS publizierten Bericht mit den darin enthaltenen Massnahmen für die Inklusion der Frauen in die Armee.

Weiterlesen

Medienmitteilung – JA zur Beschaffung neuer Kampfflugzeuge – ein Bekenntnis zur Sicherheit

Bern, 27.September 2020  Das Schweizer Stimmvolk sagt Ja zur Beschaffung neuer Kampfflugzeuge. Der Souverän hat damit einen, wenn auch sehr knappen, Grundsatzentscheid gefällt: er will weiterhin eine Luftwaffe. Die seit 1978 und 1996 im Einsatz stehenden Kampfflugzeuge werden für maximal 6 Milliarden Franken durch neue ersetzt. Mit dem Ersatz werden unser Luftraum und die Menschen in unserem Land ab 2030 für die nächsten 30 bis 40 Jahre vor Bedrohungen aus der Luft geschützt. Das überparteiliche Ja-Komitee nimmt das weitsichtige Ja mit Genugtuung zur Kenntnis.

Unsere Sicherheit wird durch einen ganzen Verbund gewährleistet: Ambulanz, Polizei, Feuerwehr, Zivilschutz und auch die Armee als letzte Sicherheitsreserve auf dem Boden und in der Luft. Wie die Ja-Kampagne aufzeigte, sind alle Bestandteile dieser Kette auf die notwendigen Fähigkeiten und Mittel angewiesen, um ihre Aufgabe meistern zu können. Entsprechend erfreut ist das Ja-Komitee über das Ja zur Beschaffung neuer Kampfflugzeuge. Das Volk gibt damit ein weitsichtiges Votum ab, auf die vielfältigsten Gefahren vorbereitet zu sein und nicht erst an die Bekämpfung von Krisen zu denken, wenn sie schon da sind. Ein Ja zu neuen Kampfflugzeugen ist auch international ein wichtiges Zeichen, dass es die Schweiz ernst nimmt mit der Sicherheit ihres Landes und der Verteidigung ihrer Unabhängigkeit und Neutralität. Das Komitee verwies im Abstimmungskampf deshalb auch immer wieder auf den Umstand, dass die Schweiz eine Luftwaffe brauche, weil es um die Zukunft der Sicherheitspolitik als Ganzes, um unsere Aussen- und Friedenspolitik, sowie eine glaubwürdige Neutralität geht. Seitens der Gegner war während des ganzen Abstimmungskampfes zudem unbestritten, dass wir eine Boden-Luft Abwehr benötigen. Das überparteiliche Komitee geht deshalb davon aus, dass zum diesbezüglichen Beschaffungskredit auch seitens SP und Grüne zugestimmt wird.

Alternativen der GSoA fielen durch
Die Bürgerinnen und Bürger liessen sich von der, über Jahre vorbereiteten, polemischen Angstkampagne der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) und SP nicht einschüchtern. Angeführt durch die GSoA wurden von der Nein-Seite schillernde Akteure oder scheinheilige Argumente vorgebracht, welche weit über die Grenze der Wahrheit gingen und deshalb keine Mehrheit fanden: Wegen der Beschaffung fehlen weder Mittel in der Pflege noch in der AHV. Schnell wurde dem Volk klar, dass es um eine Zuteilung der Armeefinanzen geht und das Geld nicht in anderen Bereichen fehlen werde. Aber nicht nur bei der Finanzierung der Vorlage überreizte die GSoA ihren argumentativen Spielraum. Bis zum Schluss gelang es der ihr nicht, das Volk von der Tauglichkeit ihrer Alternativvorschläge zu überzeugen. Denn wer die Abschaffung der Armee im Parteiprogramm oder im Namen hat, wirkt schnell durchsichtig, wenn die präsentierten Alternativen zu wenig hoch oder nicht schnell genug fliegen können.

Breites Komitee zum Erfolg
Unter der Führung des Vereins für eine sichere Schweiz haben sich Vertreterinnen und Vertreter von FDP, SVP, CVP, BDP, grünliberale, EVP, sowie verschiedene Organisationen wie Swissmem, Schweizerischer Arbeitgeberverband, Aerosuisse, Schweizerische Offiziersgesellschaft (SOG), AVIA – Gesellschaft der Offiziere der Luftwaffe, Schweizer Schiesssportverband und andere für die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge eingesetzt. Bereits früh schaffte das Komitee mit einem Verhaltenskodex Transparenz, dass keine Gelder von Unternehmen und Herstellerländern angenommen werden, die an der Beschaffung von neuen Kampfflugzeugen bzw. eines neuen Boden-Luft-Systems ein direktes oder indirektes Interesse haben. Vielmehr baute die Kampagne von Beginn an auf einen integrativen Ansatz, sodass über 2000 Personen bei der Kampagne «Sicherheit Ja» mitmachen konnten.

Ball nun beim VBS
Nun ist es am VBS, die Evaluation bis im Frühling 2021 abzuschliessen und am Bundesrat den Typenentscheid im Sommer 2021 zu fällen. Wichtig bleibt in Zeiten leerer Auftragsbücher und Entlassungen: Beim neuen Kampfflugzeug muss das gewählte Herstellerunternehmen den Vertragswert zu 60 Prozent durch die Vergabe von Aufträgen in der Schweiz kompensieren. Damit werden in den kommenden Jahrzenten mehrere hochqualifizierte Arbeitsplätze gesichert und hilft, dass in Zeiten von Corona nicht Stellen abgebaut, sondern aufgrund von zusätzlichen Aufträgen Arbeitsplätze ausgebaut und gesichert werden.

Kontakte:

› Ständerat Thierry Burkart (FDP), Präsident Verein für eine sichere Schweiz VSS, Kampagnenleiter, 079 828 55 81

› Nationalrat Thomas Hurter (SVP), Präsident Aerosuisse, 079 634 51 79

› Nationalrätin Ida Glanzmann (CVP), 079 657 10 65

› Ständerätin Brigitte Häberli (CVP), 079 749 14 38

› Nationalrat Beat Flach (glp), 079 402 91 12

› Nationalrat Lorenz Hess (BDP), 079 356 59 26

› alt Nationalrätin Chantal Galladé (grünliberale), 079 238 93 56

› Nationalrätin Lilian Studer (EVP), 076 575 24 77

› Nationalrätin Jacqueline de Quattro (FDP), 079 305 51 90

› Regierungsrat Norman Gobbi (Lega), 091 814 44 90

› Stefan Holenstein, Präsident Schweizerische Offiziersgesellschaft, 079 241 59 57

› Patrick Richter, Zentralpräsident AVIA – Gesellschaft der Offiziere der Luftwaffe, 079 207 88 71

› Valentin Vogt, Präsident Arbeitgeberverband, 079 634 12 10

› Stefan Brupbacher, Direktor Swissmem, 044 384 42 11

› Markus Niederhauser, Präsident GRPM, 032 843 47 21

› Marcel Schuler, Leiter Koordinationsgruppe Ja-Kampagne, 079 589 22 22