Archiv der Kategorie: Medien

Newsletter II/18

Inhalt:
1. Abschluss der grossen SOG-Reform
2. Zunehmende politische Bedeutung der SOG
3. Zentraler Tag der Aspiranten in Bülach
4. CVP-Bundesrätin Viola Amherd neue VBS-Chefin
5. Air2030 – vorwärts, marsch!
6. WEA – gut unterwegs, doch Handlungsbedarf steigt
7. Vernehmlassung Zivildienstgesetz: wie weiter?
8. Frauenförderung in der Armee bitte ernst nehmen
9. SOG-Delegiertenversammlung 16.03.2019 in Einsiedeln SZ
10. Termine und Dank

1. Abschluss der grossen SOG-Reform
Nach der nunmehr bald zwei Jahre dauernden, weitreichenden SOG-Reform, welche aus vier Teilprojekten besteht, sind drei davon abgeschlossen. Wir haben ein neues, funktions-tüchtiges Generalsekretariat in Bern. Die Finanzen sind vollständig saniert und gestärkt. Die Stiftung der Schweizer Offiziere ist komplett neu aufgestellt und operationell einsatzbereit. Fehlt somit nur noch das letzte Teilprojekt, nämlich die neue Struktur und Organisation der SOG, über die mittels einer Statutenrevision an der Delegiertenversammlung (DV) vom 16.03.2019 definitiv abgestimmt ist. Wir sind gut auf Kurs, zumal der SOG-Vorstand und auch alle KOG und Fach-OG einstimmig die Statutenvorlage zuhanden der DV verabschie-det haben. Die wichtigsten Änderungen sind:
a. Reduktion des SOG-Vorstands auf noch 14, rein funktionsbezogene Mitglieder.
b. Mehr Kompetenzen und damit Einfluss für die Präsidentenkonferenz, die neu eine Organfunktion mit Beschlussfähigkeit innehat (bisher: nur Konsultativorgan).

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« Viola Amherd peut changer l’image de l’armée »

Interview avec Col EMG Stefan Holenstein, Président de la SSO. Publié le 14 décembre 2018 dans Le Temps.

L’arrivée d’une nouvelle cheffe à la tête du Département de la défense enthousiasme les militaires. Président de la Société suisse des officiers, le colonel Stefan Holenstein s’exprime sur le sujet

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Aussagekräftiger Zwischenbericht zur Umsetzung der WEA

Von Oberst i Gst Stefan Holenstein, Präsident SOG. Erschienen in der ASMZ-Ausgabe 12-2018.

Die Umsetzung der Weiterentwicklung der Armee (WEA) wird bis Ende 2022 dauern. Die Mitglieder der Sicherheitspolitischen Kommissionen des National- und Ständerats sowie weitere interessierte Kreise sollen halbjährlich mittels eines Zwischenberichts über den laufenden Umsetzungsprozess orientiert werden. Dieser beurteilt die Zielerreichung und legt allfällige Korrekturen dar. Die Schweizerische Offiziersgesellschaft (SOG) erachtet den nun vorliegenden ersten Zwischenbericht 2018 als aussagekräftig, wertvoll und wichtig für das Gelingen des Reformprojekts.

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Revision Zivildienstgesetz – weitere Massnahmen zu prüfen

Von Oberst i Gst Stefan Holenstein, Präsident SOG. Erschienen in der ASMZ-Ausgabe 11-2018.

Die Schweizerische Offiziersgesellschaft (SOG) beurteilt das gültige Zivildienstgesetz (ZDG) als viel zu locker. Mit der Abschaffung der Gewissensprüfung im Jahre 2009 schnellten die Zulassungen zum Zivildienst ungebremst nach oben. Die aktuelle Praxis entspricht de facto einer Wahlfreiheit zwischen Militär- und Zivildienst, mit erheblichem Schaden für die Schweizer Milizarmee. Die allgemeine Stossrichtung der vom Bundesrat vorgeschlagenen Revision des ZDG stimmt. Weitergehende Schritte sind aber ebenfalls zu prüfen. 

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Planungsbeschluss – Kurs halten!

Von Oberst i Gst Stefan Holenstein, Präsident SOG. Erschienen in der ASMZ-Ausgabe 10-2018.

Das Vernehmlassungsverfahren über den Planungsbeschluss zur Erneuerung der Mittel zum Schutz des Luftraums endete am 22. September. Die Schweizerische Offiziersgesellschaft (SOG) befürwortet mit Überzeugung, Schutz und Verteidigung der dritten Dimension als Gesamtheit zu betrachten. Sie setzt sich weiterhin für eine abgestimmte Beschaffung neuer Kampfflugzeuge, der bodengestützten Luftverteidigung und von Radarsensoren ein.

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Herbstsession 2018: SOG verlangt Korrekturen!

Medienmitteilung  vom 6. September 2018

Das Programm der Eidg. Räte sieht in der vom 10. bis 28. September dauernden Herbstsession zwei Geschäfte vor, bei denen die Schweizerische Offiziersgesellschaft (SOG) seitens des National- und Ständerats entsprechende Korrekturen erwartet. Es handelt sich zum einen um die Armeebotschaft 2018 und zum andern um die Änderung der EU-Waffenrichtlinie.

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Armeepolitischer Dialog an der SOG-Klausur

Von Oberst i Gst Stefan Holenstein, Präsident SOG. Erschienen in der ASMZ-Ausgabe 08-2018.

Am 29./30. Juni 2018 zog sich der SOG-Vorstand nach Paudex VD am Genfersee in seine jährliche Klausur zurück. Im Dialog mit namhaften Referenten behandelte er aktuelle sicherheits- und armeepolitischen Themen. KKdt Dominique Andrey, militärischer Berater Chef VBS, Div Claude Meier, Chef Armeestab, Oberst i Gst Gérald Vernez, Delegierter VBS für Cyber Defence sowie Christoph Hartmann, Leiter der Vollzugsstelle für den Zivildienst im WBF standen Red und Antwort. 

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Newsletter I/18

Inhalt:
1. SOG-Klausur: Analyse sicherheitspolitische Agenda
2. Vernehmlassungen
3. Zweites offizielles Abendessen mit dem CdA
4. Ausblick und Termine

Auszug:
2. Vernehmlassungen
2.1 Vernehmlassungsverfahren zum Planungsbeschluss Schutz des Luftraums
Die SOG ist vom Chef VBS eingeladen worden, am Vernehmlassungsverfahren bezüglich des Planungsbeschlusses zur Erneuerung der Mittel zum Schutz des Luftraums teilzunehmen. Die SOG wird ihre Einschätzung hierzu fristgerecht bis im September 2018 gerne teilen. Die SOG vertritt seit Jahrzehnten die Haltung, dass die Schweiz auch in Zukunft ein militärisch ausreichend geschützter Raum bleiben muss und dass eine sichere Schweiz angemessene Mittel für ihre Sicherheitspolitik benötigt. Vor diesem Hintergrund begrüsst und unterstützt die SOG, dass die Mittel der Schweizer Armee zum Schutz des Luftraums erneuert werden sollen. Die Armee muss über eine modern ausgerüstete Luftwaffe von adäquater Grösse verfügen. Die Wahrung der Lufthoheit und nötigenfalls die Verteidigung des Luftraums sind jederzeit sicherzustellen (vgl. Ziff. 1.2. Newsletter I/18).

2.2 Vernehmlassungsverfahren bezüglich Änderung Zivildienstgesetz (ZDG)
Ein weiteres Vernehmlassungsverfahren, zu dem die SOG eingeladen worden ist, betrifft die Änderung des Zivildienstgesetzes (ZDG). Die SOG wird ebenfalls fristgerecht bis im Oktober 2018 detailliert Stellung beziehen. Sie erachtet eine Anpassung des ZDG als absolut dringlich. Die aktuelle Praxis entspricht de facto einer Wahlfreiheit zwischen Militär- und Zivildienst mit erheblichem Schaden für die Schweizer Milizarmee. Deshalb besteht aus Sicht der SOG zwingender Handlungsbedarf, um die in Art. 59 der Bundesverfassung definierte Militärdienstpflicht nicht weiter zu untergraben. Zudem gefährdet die aktuelle Situation eine langfristig ausreichende und vollständige Alimentierung der Armee – eines der obersten Ziele der WEA (vgl. Ziff. 1.1. Newsletter I/18).

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