Archiv des Autors: Generalsekretär

Muss der Zivildienst die Armee retten?

Von Oberst i Gst Stefan Holenstein, Präsident SOG. Erschienen in der ASMZ-Ausgabe 04-2019.

So lautete der leicht provokative Titel des Treffens der Parlamentarischen Gruppe Zivildienst, zu welchem der Zivildienstverband Civiva mit seinen beiden Co-Präsidentinnen, Nationalrätin Lisa Mazzone (Grüne, GE) und Nationalrätin Rosmarie Quadranti (BDP, ZH), anlässlich der Frühjahrsession 2019 der eidgenössischen Räte in Bern geladen hatte. Die Schweizerische Offiziersgesellschaft (SOG) nahm daran teil. Weiterlesen

SOG bedauert zu frühen Rücktritt von Korpskommandant Philippe Rebord

Medienmitteilung

Bern, 4. April 2019 – Die Schweizerischen Offiziersgesellschaft (SOG) bedauert den überraschenden und zu frühen Rücktritt von KKdt Philippe Rebord, des Chefs der Armee (CdA). Sie dankt ihm für die gute, vertrauensvolle und stets zielführende Zusammenarbeit in den letzten 2 ¼ Jahren.

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SOG macht ernst mit der Frauenförderung

Medienmitteilung

Einsiedeln, 16. März 2019. – Die neue Chefin des VBS, Bundesrätin Viola Amherd, nutzte ihren ersten öffentlichen Auftritt anlässlich der Delegiertenversammlung (DV) der Schweizerischen Offiziersgesellschaft (SOG) heute Samstag im Grossen Saal des Klosters Einsiedeln, um auf die Wichtigkeit und Bedeutung der Frauenförderung in der Armee hinzuweisen. Die SOG forderte ein echtes, ernst gemeintes Förderprogramm, um den seit Jahren stagnierenden Frauenanteil in der Armee von bedenklich tiefen 0.7 Prozent substanziell anzuheben.

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Die Armee kommt nicht mehr gegen die Vorzüge des Zivildiensts an

Interview vom 21. Februar 2018 im „St. Galler Tagblatt“

Der Präsident der Schweizerischen Offiziersgesellschaft, Stefan Holenstein, fordert die Wiedereinführung der Gewissensprüfung. Zudem wehrt er sich gegen die Kritik an seiner Organisation wegen des Neins zum Waffenrecht.

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Pragmatismus bei der EU-Waffenrichtlinie gefragt

Von Oberst i Gst Stefan Holenstein, Präsident SOG. Erschienen in der ASMZ-Ausgabe 03-2019.

Gestützt auf die Präsidentenkonferenz der kantonalen Offiziersgesellschaften und Fach-Offiziersgesellschaften vom 26. Januar 2019 spricht sich die Schweizerische Offiziersgesellschaft (SOG) gegen eine Verschärfung des Schweizer Waffengesetzes und damit gegen die Übernahme der EU-Waffenrichtlinie aus.

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SOG gegen die EU-Waffenrichtlinie. Positionspapier

Bern, 4. Februar 2019. – Gestützt auf die am 26. Januar 2019 in Bern durchgeführte Präsidentenkonferenz der kantonalen Offiziersgesellschaften und Fach-Offiziersgesellschaften spricht sich die Schweizerische Offiziersgesellschaft (SOG) gegen eine Verschärfung des Schweizer Waffengesetzes und damit gegen die Übernahme der EU-Waffenrichtlinie aus, über die das Volk am 19. Mai 2019 abstimmen wird.

Die SOG stellt sich somit gegen eine Verschärfung des Schweizer Waffengesetzes. Im Abstimmungskomitee nimmt sie nicht Einsitz. Sie wird jedoch die Interessengemeinschaft Schiessen Schweiz (IGS), die das Referendum angestrebt hat, mit einem finanziellen Beitrag unterstützen. Im Weiteren ist es den 40 Mitgliedsorganisationen der SOG freigestellt, in welcher Form sie sich im Abstimmungskampf engagieren wollen.

Wie die SOG schon mehrfach erläutert hat, schiesst die EU-Waffenrichtlinie am Ziel vorbei, indem sie den legalen Waffenbesitzer, nicht aber den gefährlichen Handel mit illegalen Waffen trifft. Das liberale, dem Milizwesen verpflichtete Schweizer Waffenrecht wird unnötig eingeschränkt. Denn die EU-Waffenrichtlinie stellt keine nachhaltige Massnahme gegen die terroristische Bedrohung in der Schweiz dar.

SOG-Schwerpunkte im1.Quartal 2019

Von Oberst i Gst Stefan Holenstein, Präsident SOG. Erschienen in der ASMZ-Ausgabe 01-2019.

Die Schweizerische Offiziersgesellschaft (SOG) greift zu Beginn des Jahres 2019 ein paar wenige zentrale Themen der Schweizer Sicherheits- und Militärpolitik auf. Sie sollen uns ins Bewusstsein rufen, dass das neue Jahr keineswegs einfacher werden und deshalb erneut den ganzen Einsatz der SOG mit ihren Mitgliedorganisationen fordern wird. 

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Newsletter II/18

Inhalt:
1. Abschluss der grossen SOG-Reform
2. Zunehmende politische Bedeutung der SOG
3. Zentraler Tag der Aspiranten in Bülach
4. CVP-Bundesrätin Viola Amherd neue VBS-Chefin
5. Air2030 – vorwärts, marsch!
6. WEA – gut unterwegs, doch Handlungsbedarf steigt
7. Vernehmlassung Zivildienstgesetz: wie weiter?
8. Frauenförderung in der Armee bitte ernst nehmen
9. SOG-Delegiertenversammlung 16.03.2019 in Einsiedeln SZ
10. Termine und Dank

1. Abschluss der grossen SOG-Reform
Nach der nunmehr bald zwei Jahre dauernden, weitreichenden SOG-Reform, welche aus vier Teilprojekten besteht, sind drei davon abgeschlossen. Wir haben ein neues, funktions-tüchtiges Generalsekretariat in Bern. Die Finanzen sind vollständig saniert und gestärkt. Die Stiftung der Schweizer Offiziere ist komplett neu aufgestellt und operationell einsatzbereit. Fehlt somit nur noch das letzte Teilprojekt, nämlich die neue Struktur und Organisation der SOG, über die mittels einer Statutenrevision an der Delegiertenversammlung (DV) vom 16.03.2019 definitiv abgestimmt ist. Wir sind gut auf Kurs, zumal der SOG-Vorstand und auch alle KOG und Fach-OG einstimmig die Statutenvorlage zuhanden der DV verabschie-det haben. Die wichtigsten Änderungen sind:
a. Reduktion des SOG-Vorstands auf noch 14, rein funktionsbezogene Mitglieder.
b. Mehr Kompetenzen und damit Einfluss für die Präsidentenkonferenz, die neu eine Organfunktion mit Beschlussfähigkeit innehat (bisher: nur Konsultativorgan).

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« Viola Amherd peut changer l’image de l’armée »

Interview avec Col EMG Stefan Holenstein, Président de la SSO. Publié le 14 décembre 2018 dans Le Temps.

L’arrivée d’une nouvelle cheffe à la tête du Département de la défense enthousiasme les militaires. Président de la Société suisse des officiers, le colonel Stefan Holenstein s’exprime sur le sujet

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Aussagekräftiger Zwischenbericht zur Umsetzung der WEA

Von Oberst i Gst Stefan Holenstein, Präsident SOG. Erschienen in der ASMZ-Ausgabe 12-2018.

Die Umsetzung der Weiterentwicklung der Armee (WEA) wird bis Ende 2022 dauern. Die Mitglieder der Sicherheitspolitischen Kommissionen des National- und Ständerats sowie weitere interessierte Kreise sollen halbjährlich mittels eines Zwischenberichts über den laufenden Umsetzungsprozess orientiert werden. Dieser beurteilt die Zielerreichung und legt allfällige Korrekturen dar. Die Schweizerische Offiziersgesellschaft (SOG) erachtet den nun vorliegenden ersten Zwischenbericht 2018 als aussagekräftig, wertvoll und wichtig für das Gelingen des Reformprojekts.

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