SOG bedauert zu frühen Rücktritt von Korpskommandant Philippe Rebord

Medienmitteilung

Bern, 4. April 2019 – Die Schweizerischen Offiziersgesellschaft (SOG) bedauert den überraschenden und zu frühen Rücktritt von KKdt Philippe Rebord, des Chefs der Armee (CdA). Sie dankt ihm für die gute, vertrauensvolle und stets zielführende Zusammenarbeit in den letzten 2 ¼ Jahren.

KKdt Philippe Rebord kommt das Verdienst zu, die Umsetzung des Reformprojekts Weiterentwicklung der Armee (WEA) erfolgreich lanciert zu haben. Ebenso hat er das grösste und wichtigste Beschaffungsprojekt der kommenden Jahre, den Kauf neuer Kampfflugzeuge (NKF) und der bodengestützten Luftverteidigung (Bodluv), stark gefördert und vorangetrieben.

Leider bleibt der von ihm selbst propagierte „Kulturwandel“ in der Armeeführung und in der Verwaltung des VBS aufgrund des zu frühen Rücktritts etwas auf halbem Wege stehen. Die SOG rechnet es dem per Ende 2019 abtretenden CdA indes hoch an, dass er eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Milizorganisationen gepflegt hat. Auch hierfür gebührt ihm unser Dank und Respekt.

Die SOG setzt die Messlatte für seine Nachfolge hinsichtlich Persönlichkeit, Integrität, Führungs- und Kommunikationsfähigkeit sowie Sozial- und Fachkompetenz hoch an. Der von KKdt Rebord eingeschlagene Weg muss zielgerichtet, mit politischem Flair und der notwendigen Integrations- und Teamfähigkeit konsequent fortsetzen werden.

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