Portrait

Die Schweizerische Offiziersgesellschaft (SOG) ist die Dachorganisation von 24 Kantonalen Offiziersgesellschaften und 15 Fachoffiziersgesellschaften (Sektionen) mit 22’000 Mitgliedern. Sie bezweckt die Wahrnehmung der militärpolitischen Verantwortung und Interessen der Offiziere im Rahmen der schweizerischen Sicherheitspolitik. Sie setzt sich ein für die Förderung einer effizienten Armee bezüglich Bestand, Organisation, Ausrüstung, Ausbildung und Führung sowie die Pflege der Beziehungen zu nationalen und internationalen Behörden und Organisationen mit sicherheitspolitischen Zielsetzungen. Im weiteren unterstützt und koordiniert die SOG ihre Sektionen, deren Untersektionen und Mitglieder.

Die Unabhängigkeit der SOG ist wichtig, denn sie will als kritische und konstruktive Partnerin akzeptiert werden. Sie erhält keine Bundessubventionen, sondern finanziert sich ausschliesslich über Mitgliederbeiträge und Spenden.

Entstehungsgeschichte
Die SOG war seit Anbeginn geprägt durch Ereignisse und Entwicklungen der Schweizer Geschichte im Allgemeinen, gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Einflüsse sowie die Auseinandersetzungen um das schweizerische Heerwesen im Speziellen.
Der Ursprung der heutigen SOG liegt in der Regenerationszeit: Am 24. November 1833 gründeten 130 Zürcher, Thurgauer und Sankt Galler Offiziere in Winterthur die «Eidgenössische Militärgesellschaft» (die Namensänderung erfolgte 1876). Der Zweckartikel Nummer 2 der Vereinsstatuten (von total 17 Artikeln) lautete: «Ihre Bestimmung ist rein militärisch, namentlich gute Waffenbrüderschaft und Gemeinsinn für das eidgenössische Wehrwesen zu befördern, so wie den zur Hebung desselben von den Militär-Behörden anzuordnenden Mitteln durch thätiges Mitwirken Vorschub zu leisten. Jede andere Tendenz aber soll der Gesellschaft fremd bleiben.»

Kommentar verfassen