Positionspapiere

Die Schweizerische Offiziersgesellschaft verrichtet einen grossen Teil ihrer statutarischen Arbeit zugunsten der Armee eher im Hintergrund und weitgehend ausserhalb des Fokus der Öffentlichkeit. Dazu gehören etwa das Erarbeiten von Vernehmlassungsantworten betreffend militär- oder sicherheitspolitischen Vorlagen, das Erstellen von Positionspapieren und die Mitarbeit in verschiedenen Gremien.

» Positionspapier der Schweizerischen Offiziersgesellschaft zur Schweizer Sicherheitspolitik und Armee vom 14. März 2015
» Schlüsselbotschaften der Schweizerischen Offiziersgesellschaft (SOG) zur Weiterentwicklung der Armee (WEA) vom 23. September 2014

Ein Gedanke zu „Positionspapiere

  1. F. Lambrigger

    Habe das “ Positionspapier der Schweizerischen Offiziersgesellschaft zur Schweizer Sicherheitspolitik und Armee “ gelesen. Erlaube mir hier ein par Bemerkungen zu machen. Russland ist insofern nicht ganz ungefährlich, wenn man den schlafenden Bären mit einem Fusstritt weckt. Im Grunde wollen sie einfach nur das (teilweise) erreichen, was die USA für sich als selbstverständlich ansehen. Einfluss. Selbstwertgefühl. Aus Glaubwürdigkeitsgründen sind auf gemeinsame Übungen mit der NATO zu verzichten. Trainings unserer LW und Luftabwehr in Nato-Mitgliedsändern oder EU-Staaten sind hingegen unverfänglich. Man nutzt deren Infrastruktur ja nur als Kunde. Solche Übungen sind in der Schweiz ja nicht durchführbar. Der gefährlichste NATO-Staat ist meines Erachtens die Türkei. Wenn es zu einem Schlagabtausch NATO vs. Russland kommt. Ist der Auslöser die Türkei.
    Die erneute Reduzierung des Bestandes und die Limitierung des V-Budgets geht meiner Meinung nach eindeutig in die falsche Richtung. Der Bestand an AdA’s ist je bereits unter der WEA Anforderung. Modernisierung und vollständige Ausrüstung ist selbstverständlich. Der Anteil der Kampftruppen scheint weit unter den nötigen Anteil gesunken zu sein. Müsste eigentlich ca. 50% betragen. Gemessen am V-Budget von 1990 und der Teuerung seither müsste es heute ca. 7,4 Mia. betragen. Ein weiterer Aspekt, der vom vorherigen VM heruntergespielt, negiert wurde, ist die Lufttransportkapazität für die Infanterie. Man stelle sich vor: Durch Terror / Sabotage würde genau während des Berufsverkehrs im Mitteland die Infrastruktur weitgehend blockiert. Infanterie in Bataillonsstärke müssten gleichzeitig verschoben werden. Und zwar subito, Nicht erst, wenn die Strassen nach Stunden geräumt sind. Und dann die absurde Behauptung (von wem?) dass Kampfhubschrauber wegen der defensiven Ausrichtung unserer Armee nicht nötig seien….. Wow! Was für eine Klotzkopf-Idee!

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