Deutliche Schwächung der Sicherheit der Schweiz

Die Schweizerische Offiziersgesellschaft (SOG) nimmt zur Kenntnis, dass das Stimmvolk mit dem Nein zum Gripen-Fonds-Gesetz die Sicherheit der Schweiz mittel- bis langfristig empfindlich schwächt und der Luftwaffe die nötigen Mittel nicht zur Verfügung stellt, um ihre Aufgabe erfüllen zu können. Die Konsequenzen werden gravierend sein, weil die Schweiz ihre Souveränität und Neutralität nicht gewährleisten kann. Sollten auch die F/A-18 nicht ersetzt werden, würde die Schweiz ab 2025 ohne Luftwaffe, und damit ohne glaubwürdige Armee dastehen.

Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Schweiz haben zum Gripen-Fondsgesetz Nein gesagt und damit die eigene, nationale Sicherheit der Schweiz empfindlich geschwächt. Dies hat zur Konsequenz, dass die Luftwaffe ihre vier Grundaufgaben, Luftraumüberwachung, -schutz, -intervention und -verteidigung, nicht mehr ausreichend nachkommen kann. Zum Beispiel wird die Schweiz nicht mehr in der Lage ist, ein Flugverbot in ihrem Hoheitsgebiet nachhaltig durchzusetzten und einen unerlaubten Überflug einer fremden Macht über Schweizer Territorium über längere Zeit zu verhindern. Das Abstimmungsresultat hat auch zur Konsequenz, dass im Falle eines Konfliktes unsere Bodentruppen nicht über einen ausreichenden Schutz und Unterstützung aus der Luft zählen können, was höchst unverantwortlich ist.

Weiterentwicklung vorantreiben
Den Volksentscheid respektierend gilt es nun nach vorne zu schauen und die Armee mit diesen neuen Parametern auf die sicherheitspolitischen Herausforderungen ausgerichtet weiter zu entwickeln. Dabei hält die SOG an ihrem Engagement für die Weiterentwicklung der Armee (WEA) fest und setzt sich dafür ein, dass die Armee verteidigen, schützen und helfen kann. Die Armee muss auf ausserordentliche Lagen ausgerichtet, ausgerüstet und ausgebildet sein. Darum fokussiert die SOG bei der WEA auf die folgenden Kernpunkte:

  • Armeebudget von mindestens fünf Milliarden Franken
  • Effektivbestand von 100’000 Armeeangehörigen
  • Sicherstellung der Verteidigungsfähigkeit der Armee unter Beachtung, dass der Schutz des Luftraumes nicht garantiert ist
  • Stärkung der Miliz und der Miliz-Kaderlaufbahn
  • Flexibilität bei WK-Dauer und dem vollständigen Leisten der Dienstpflicht
  • Werden diese nicht beachtet soll das Schweizer Stimmvolk entscheiden können, welchen Grad an Sicherheit es für den Staat wünscht.

    4 Gedanken zu „Deutliche Schwächung der Sicherheit der Schweiz

    1. zala

      Ogni popolo si crea il proprio destino.,ma ha anche il governo che si merita.Penso che come strategia per la scelta e l`acquisto dell`aereo effettuata dal dipartimento militare è stata pressoché scadente se non nulla Ueli Maurer può cantare il mea culpa,non si può dire ne si, ne ma, poi, forse, ecc ecc.Hanno potuto far man bassa tutti i media,giornali e televisioni.(Gran parte contro gli aerei)“Oltretutto paghiamo la billag“ e subiamo una politica a una sola direzione.Ormai in Svizzera si è creata da tempo una forza disfattista che vuole distruggere i pilastri fondamentali della nazione.Questo viene dal nostro parlamento che ogni volta che qualcuno (altri stati)pretendono soldi o dicono qualcosa, noi abbassiamo la testa,“e ci mettiamo d`accordo“.
      dicendo sempre di si.Questa dipendenza aumenterà sempre più.Quando politica,militare ed economia non hanno più un connubio,la nazione viene ad indebolirsi sia in politica estera,che in sicurezza,come beni rifugio, fuga di capitali ecc .Va a indebolirsi perfino la democrazia.Stiamo attenti,attenti che i pericoli sono dietro l`angolo.Subiremo sempre più la dipendenza estera non potendo mettersi in trattativaUna volta i nostri avi erano più saggi,cercavano di essere più indipendenti possibile in tutti i settori,esercito, agricoltura,energia ecc.Ora tutto il contrario.
      A parte che questa iniziativa non doveva essere tenuta valida dal parlamento,perché l`acquisto era nel budget militare.Se no ogni compera o acquisto facciamo una nuova votazione.Poi nella sik Sicherungskommission c`è gente che non conosce l`armamento e non riesce a far la differenza da una fionda a un razzo ed è anche contro l`esercito,Ma che commissione è?!Mettiamo uno del gsoa e siamo a posto!! A Berna purtroppo ci sono troppi stupidi in governo con paghe da 3-400 mila franchi che scaldano le sedie.Se succederà poi qualcosa alla nazione diranno:avete visto che non conta niente?Ora é tempo di agire,ma con intelligenza non come è stata preparata l`informazione per gli aerei.Agire per la protezione del nostro territorio,mostrare il vero volto dei disfattisti che l`opinione pubblica venga a sapere.Agire come ha fatto in primis il gsoa e company contro l`esercito.
      Dobbiamo farlo per le nostre generazioni future.

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    3. Hutter E.

      Die für den Gripen vorgesehenen Mittel sollten angesichts der politischen Entwicklung im Osten, Südosten und Süden für eine rasche Modernisierung der Boden-Luft-Abwehr (niederer und höherer Luftraumbereich) eingesetzt werden. Wenn die Städte im Konfliktfall nicht gegen
      Raketen und Marschflugkörper geschützt werden, haben Jet-Vorlagen auch in Zukunft einen schweren Stand.

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    4. peter mueller

      Das Gripen Fiasko hat sich die Offziergesellschaft und der Chef VBS ohne Not selber eingehandelt. Wer eine solche Evaluation verabschiedet hat es nicht besser verdient. Der Gripen hat weniger Leistung als ein Mirage III Modell von 1964. Geschwindigkeit, Reichweite, Gipfelhöhe krass unterlegen. Kosten 2.5 fach über dem Mirage III.
      Wenn das VBS im WTO Zeitalter die 2 leistungsfähigsten Russischen Anbieter ausschliesst ist man einfach selber schuld. Dazu kommt, dass man für die Raumüberwachung nicht zwingend „Kampfflugzeuge“ braucht. Selbst bescheideners wie z.B Jakowlev 130 /Aeromeccanica/Jakowlev ist in der Lage diese auszuführen bei Kosten von weniger als der Hälfte je Stück. Nimmt man eine Sukhoi-30 dann ist der Gripen im Kampfwert um den Faktor 3-5 krass unterlegen bei 1/3 geringeren Kosten. Die Sukhoi-30 hat weit über 200 Installationen und kann simpel ab Stange gekauft werden. Das VBS tut gut daran, Raumüberwachung und Kampfwert klar zu trennen und auch dementsprechend zu evaluieren. z.B 2/3 Raumüberwachung und 1/3 reine Kampfflugzeuge.

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