Geeint, glaubwürdig, standfest

Denis Froidevaux2013 ist ein Entscheidungsjahr für die Armee: Abstimmung über die GSoA-Initiative, Parlamentsentscheide zur langfristigen Finanzierung der Armee, Vorbereitung auf das wahrscheinliche Referendum zum Gripen-Fonds, Weiterentwicklung der Armee. Für die nunmehr 180-jährige SOG bedeutet dies pausenlosen Einsatz. Drei Prinzipien sollen unserer Arbeit zugrunde liegen: Zusammenhalt, Glaubwürdigkeit, Kontinuität.

Zusammenhalt: Um stark zu sein, müssen wir einig bleiben, trotz kultureller, sprachlicher und politischer Unterschiede. Meinungsverschiedenheiten sind auszutragen, aber nicht hinauszutragen, und das Schwergewicht legen wir auf das, was uns eint, nicht was uns trennt. Das Auseinanderdividieren der SOG käme einem Sieg der Gegner einer modernen Sicherheitspolitik gleich. Zur Erinnerung: Wir verteidigen ein Gesamtsystem und nicht Teile auf Kosten von andern.

Glaubwürdigkeit: Sie ist entscheidend für unsere Tätigkeit und misst sich an unserer Fähigkeit,

  • bedingungslos dem Prinzip Aussage/Erkenntnis /Konsequenz nachzuleben, das heisst unsere rote Linie mit Argumenten zu unterlegen;
  • eine Sicherheitsvision aufgrund einer realistischen Bedrohungsanalyse zu vertreten;
  • um das nötige Gleichgewicht zwischen Leistungen und Ressourcen zu kämpfen;
  • nach vorne zu schauen.

Glaubwürdig müssen auch unser Handeln und persönliches Verhalten sein. Die GSoA zögert nicht, uns zu beleidigen. Fallen wir nicht so tief, bekämpfen wir die Ideen unserer Gegner mit menschlichem Anstand! Das wirkt immer positiv. Glaubwürdig muss schliesslich unsere Kommunikation sein, konzentriert, schnell, transparent und zielgerichtet.

Kontinuität: Wir halten fest an der Linie unseres Positionspapiers, das ist eine Frage der gedanklichen Kontinuität. Sollte die rote Linie (100000 AdA – 5 Mia) verletzt werden, müssen wir konsequent bleiben und unsere Standhaftigkeit beweisen.

Br Denis Froidevaux
Präsident SOG

Ein Gedanke zu „Geeint, glaubwürdig, standfest

  1. Michael Hässig

    Der SOG Präsident schreibt zu Recht dass die Glaubwürdigkeit der Schweizer Armee eines ihrer Standbeine sein muss: Wie will aber das VBS ein Komp Zen führen wenn sie die Leute
    welche Komp erreicht haben permanent umplatzieren? Im Komp Zen Vet D u A Tiere geht der Cheftierarzt im Rang eines Oberstlt i Gst und der Kdt, ein Agronom im Rang eines Obersten i Gst, nachdem er dank guter Zusammenarbeit mit den Vet Az Of hohe Kompetenz erreicht hat.
    Nun muss wieder alles neu aufbaut werden. Hat das VBS Zeit und das Geld für solche Übungen? Merkt man im VBS und dessen Generalität nicht, dass Ihre Führung zu Inkompetenz führt? Der Vet D, wie jede andere Spezialität ist nicht eine Inf S, da gibt es nicht x-beliebig viele Spez!

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