Dienstpflichtsystem: Weiterentwicklung mit echten und unechten Varianten

Von Oberst i Gst Stefan Holenstein, Präsident SOG. Erschienen in der ASMZ-Ausgabe 06-2021.

Im Rahmen der laufenden Arbeiten des VBS am Bericht über die Alimentierung von Armee und Zivilschutz entwarf die Arbeitsgruppe auch Varianten einer längerfristigen Weiterentwicklung des Dienstpflichtsystems. Die Schweizerische Offiziersgesellschaft (SOG) diskutierte kürzlich die vorgelegten Ideen anlässlich eines „Sounding Boards“ mit betroffenen Fokusgruppen. Die grundsätzliche Ausrichtung war für die SOG indes rasch klar.

Weiterlesen

„Top-Projekte VBS“ 2021 – eine insgesamt durchzogene Bilanz

Von Oberst i Gst Stefan Holenstein, Präsident SOG. Erschienen in der ASMZ-Ausgabe 05-2021.

Der am 1. April 2021 publizierte Bericht legt die Entwicklung der wichtigsten Projekte transparent und nachvollziehbar dar, analog den früheren Berichten seit 2017. So können die Projekte auch über die Zeit gut verglichen werden. Die Schweizerische Offiziersgesellschaft (SOG) sieht zwar viele von ihnen auf Kurs, sorgt sich aber bei einigen über etliche, gravierende Beschaffungsprobleme.

Weiterlesen

Fraueninklusion ist von sicherheitspolitischer Relevanz

Von Oberst i Gst Stefan Holenstein, Präsident SOG. Erschienen in der ASMZ-Ausgabe 04-2021.

Seit Jahren setzt sich die Schweizerische Offiziersgesellschaft (SOG) für die Frauenförderung und mehr Frauen in der Armee ein. Das Thema Fraueninklusion ist nicht nur sicherheitspolitisch relevant, sondern auch wichtig und dringlich für die Zukunft der Milizarmee. Die SOG begrüsst vor diesem Hintergrund den vom VBS kürzlich publizierten Bericht zur Erhöhung des Frauenanteils in der Armee.

Weiterlesen

Medienmitteilung – Fraueninklusion – wichtig und dringlich für die Zukunft der Milizarmee!

Bern, 8. März 2021. – Die Schweizerische Offiziersgesellschaft (SOG) setzt sich seit Jahren aktiv für Massnahmen zur Frauenförderung in der Armee ein. Sie erachtet das Thema „Fraueninklusion“ nicht nur als sicherheitspolitisch relevant, sondern auch als wichtig und dringlich für die Zukunft der Milizarmee. Deshalb hat sie Ende 2020 das Projekt „Armee und Fraueninklusion“ lanciert. Die SOG begrüsst den heute am Internationalen Tag der Frau vom VBS publizierten Bericht mit den darin enthaltenen Massnahmen für die Inklusion der Frauen in die Armee.

Weiterlesen

Für ein besseres Krisenmanagement des Bundes

Von Oberst i Gst Stefan Holenstein, Präsident SOG. Erschienen in der ASMZ-Ausgabe 03-2021.

Attestierte die Schweizerische Offiziersgesellschaft (SOG) dem Bundesrat zu Beginn der Pandemie vor nunmehr einem Jahr seine Krisenfähigkeit (vgl. ASMZ 05/2020, S. 13), beobachtet sie das seit Monaten lavierende Krisenmanagement des Bundes mit zunehmender Sorge. Versagt hat nicht etwa das föderale System – für die SOG, als föderaler Verbund, im Gegenteil ein Erfolgsfaktor –, sondern das einstmals auch international vorbildliche Risiko- und Krisenmanagement.

Weiterlesen

Herausforderungen 2021 für die SOG

Von Oberst i Gst Stefan Holenstein, Präsident SOG. Erschienen in der ASMZ-Ausgabe 01/02-2021.

2020 standen die Bekämpfung der Corona-Pandemie, die Kampagnen und die Volksabstimmungen zur Beschaffung neuer Kampfflugzeuge (NKF) und gegen die Kriegsmaterial-Initiative im Zentrum der Aktivitäten der Schweizerischen Offiziersgesellschaft (SOG). Nicht minder anspruchsvoll gestalten sich die sicherheits- und armeepolitischen Herausforderungen 2021. Wir setzen alles daran, diese mit demselben Erfolg wie im letzten Jahr gemeinsam zu meistern.

Weiterlesen

Nein zur schädlichen und sinnlosen Kriegsmaterial-Initiative

Von Oberst i Gst Stefan Holenstein, Präsident SOG. Erschienen in der ASMZ-Ausgabe 12-2020.

Die Volksinitiative «Für ein Verbot der Finanzierung von Kriegsmaterialproduzenten» der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) schadet der sozialen, wirtschaftlichen und militärischen Sicherheit der Schweiz. Die Schweizerische Offiziersgesellschaft (SOG) hat einstimmig die Nein-Parole beschlossen und kämpft geschlossen für eine deutliche Ablehnung der Initiative am 29. November 2020.

Weiterlesen

Medienmitteilung – Ein klares NEIN zur überaus schädlichen Finanzierungsverbots-Initiative!

Bern, 30. Oktober 2020. – Die Initiative «Für ein Verbot der Finanzierung von Kriegsmaterialproduzenten» der GSoA (Gruppe Schweiz ohne Armee) schadet der sozialen, wirtschaftlichen und militärischen Sicherheit der Schweiz gleichermassen. Die Initiative setzt damit die Sicherheit in der Schweiz umfassend aufs Spiel. Die Schweizerische Offiziersgesellschaft (SOG) empfiehlt deshalb ein deutliches NEIN zur GSoA-Initiative am 29. November.

Die Initiative „Für ein Verbot der Finanzierung von Kriegsmaterialproduzenten“ sieht eine starre Quote vor: AHV, IV, EO und Pensionskassen, Stiftungen und Nationalbank wird die Finanzierung von Unternehmen untersagt, die mehr als 5 Prozent Ihres Umsatzes mit der Herstellung von Rüstungsgütern erwirtschaften. Für Banken und Versicherungen sollen die gleichen Bedingungen gelten. Damit bedeutet die Initiative sowohl einen Angriff auf die soziale Sicherheit als auch einen Eingriff in die Anlagefreiheit unserer sozialen Sicherheitssysteme, inklusive Altersvorsorge.

Initiative schwächt nebst Vorsorge auch KMU und Schweizer Nationalbank
Betroffen sind nicht nur grosse Rüstungs- und Sicherheitsunternehmen wie etwa Airbus, Boeing oder RUAG. Viel schlimmer noch: Das Finanzierungsverbot soll auch für alle Zulieferbetriebe gelten, die nur einzelne Bauteile oder Komponenten fertigen. Damit nimmt die Initiative Tausende von Schweizer KMU, die das Rückgrat unserer Wirtschaft bilden, ins Visier und schadet ihnen massiv. Auch die Nationalbank soll in ihrer Anlagefreiheit beschnitten werden. Das schadet dem Schweizer Franken und dem Wohlstand ganz direkt. Die Nationalbank ist der Preisstabilität verpflichtet und darf politisch nicht bevormundet werden.

Auch militärische Sicherheit nimmt Schaden
Die Initiative schwächt aber auch die Schweizer Verteidigungsbereitschaft. Die Souveränität und die Neutralität der Schweiz verlangen, dass die Einsatzbereitschaft der Systeme der Schweizer Armee möglichst autonom sichergestellt wird. Die Schweiz gehört weder einer Verteidigungsallianz an, noch hat sie Anspruch auf militärische Unterstützung durch andere Staaten. Entsprechend muss die Schweiz über die Kompetenzen bei der Herstellung von Rüstungsgütern verfügen. Sonst muss die Ausrüstung im Ausland beschafft werden. Wichtiges Know-how im Bereich der Wehr- und Sicherheitstechnik geht so verloren, und macht die Schweiz vom Ausland abhängiger. Es ist bedenklich, wenn AHV, Pensionskassen und Nationalbank Gelder nicht mehr in Schweizer Firmen investieren dürfen, die dazu beitragen, einen Verfassungsauftrag zu erfüllen.

Die SOG hat deshalb einstimmig die NEIN-Parole beschlossen und empfiehlt der Schweizerischen Stimmbevölkerung, die GSoA-Initiative am 29. November deutlich abzulehnen.

Weitsichtiges Bekenntnis der Schweiz zur Sicherheit

Von Oberst i Gst Stefan Holenstein, Präsident SOG. Erschienen in der ASMZ-Ausgabe 11-2020.

Das Schweizer Volk stimmte am 27. September 2020 der Beschaffung neuer Kampfflugzeuge zu. Damit hat der Souverän einen wichtigen Grundsatzentscheid gefällt: Die Schweiz kann ihren Luftraum, ihr Land und ihre Bevölkerung in den nächsten rund 40 Jahren selbst schützen und so einen bedeutenden Beitrag auch zur Sicherheit Europas leisten. Die Schweizerische Offiziersgesellschaft (SOG) nimmt das weitsichtige Ja erfreut zur Kenntnis.

Weiterlesen